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KE-CONSULT Kurte&Esser GbR
Wirtschafts- und Verkehrsberatung


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Strategien zur Optimierung von Abhol- und Lieferverkehren

des Internethandels am Beispiel der Packstation in Köln

Forschungsvorhaben gefördert durch

Projektleitung: KE-CONSULT Kurte & Esser GbR

Projektpartner: Stadt Köln, Amt für Straßen- und Verkehrstechnik

   Deutsche Post World Net, DHL

Durch den wachsenden Internethandel nimmt die Anzahl der Sendungen und damit der Zustellvorgänge zu. Dabei werden alternative Zustellkonzepte zunehmend wichtiger. Die klassische Hauszustellung wird verstärkt durch Zustellkonzepte wie die Packstation als Pick-up-Stelle ersetzt. Das Forschungsvorhaben B2C-VERRA hat auf einer breiten empirischen Basis gezeigt, dass aus dem Internethandel Entlastungswirkungen im privaten Einkaufsver­kehr resultieren. Den Einsparungen im privaten Einkaufsverkehr stehen Zuwächse im Abhol­verkehr der Internetkunden gegenüber. Anhand der für den Ballungsraum Köln durchgeführ­ten Berechnungen ergab sich aber insgesamt ein Rückgang der Fahrten und der Fahrzeug­kilometer im Pkw-Verkehr. Für den Wirtschaftsverkehr konnte gezeigt werden, dass mit der Bedeutungszunahme des Internethandels und der alternativen Zustellkonzepte ein Zuwachs im Lieferverkehr entsteht.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen entstehen für Verkehrspolitik und Verkehrspla­nung neue Aufgaben. Ziel ist es, die neu entstehenden Verkehre im Abhol- und Zustellver­kehr zu optimieren, um bestehende Potentiale der Verkehrsentlastung durch den Internet­handel vollständig zu erschließen. Darüber hinaus erfährt der Wirtschaftsverkehr einen Be­deutungszuwachs. Dies erfordert Konzepte zur Sicherung und möglichst effizienten Abwick­lung des Wirtschaftsverkehrs in Städten. Nach Markteinführung der Packstation der Deutschen Post (Juni 2004) in Köln besteht nun die Chance, auf Basis der Ergebnisse von B2C-VERRA und durch Zusammenarbeit von Anbieter und Kommune während der Betriebs­phase der Packstationen Strategien und Potentiale zur Weiterentwicklung der Zustell­konzepte sowie zur Optimierung der Abhol- und Zustellverkehre aufzuzeigen und zu er­schließen. Die Voraussetzungen hierfür sind gut, da sich inzwischen eine Vielzahl von Haushalten in Köln zur Nutzung der Packstation angemeldet hat.

Das Forschungsvorhaben soll Strategien und Maßnahmen herausarbeiten, die zu einer Optimierung der Standorte der Packstationen sowie der Abhol- und Lieferverkehre beitragen. Dies erfolgt auf der Basis quantitativer Erkenntnisse zum Nutzerverhalten der Packstationen sowie zum Lieferverkehr im Rahmen einer Standortanalyse. Zudem sollen durch eine Weiterentwicklung der Packstationen zusätzliche verkehrliche Nutzen und darüber hinaus gehende „added values“ für Nutzer, Anbieter und Kommunen erschlossen werden.



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