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PROJEKTE
Kölner Häfen
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Produktivitäts- und Standorteffekte der Kölner Häfen Studie für die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), Köln 2000 Die Anbindung der Region an den Rhein durch die Kölner Häfen und ein leistungsfähiger regionaler Schienengüterverkehr erzeugen Produktivitätsgewinne und Standortvorteile für die Wirtschaft (Industrie, Handel und Verkehrsgewerbe), die die Häfen und den Schienengüterverkehr nutzen. Durch die verbesserte „Erreichbarkeit“ entstehen bei diesen Unternehmen Kostensenkungen und Absatzsteigerungen sowie Standortentscheidungen zugunsten der Kölner Region, die sich in einer höheren regionalen Wertschöpfung und Beschäftigung ausdrücken. Die Standorteffekte sind ein wichtiger Maßstab für die Bedeutung sowie zur Beurteilung der Entwicklungsoptionen von Häfen und regionalem Schienengüterverkehr. Darüber hinaus schwächt der höhere Einschaltgrad des Binnenschiffs- und des Eisenbahnverkehrs die verkehrlichen Umweltbelastungen (Schadstoffemissionen, Lärm) in der Region ab. Auch hiermit sind Produktivitätswirkungen verbunden, indem der Ressourcenverbrauch bei der Verkehrsleistungserstellung vermindert wird. Ziel dieses Untersuchungsteils ist es, die Produktivitäts- und Standorteffekte der Kölner Häfen und des regionalen Schienengüterverkehrs quantitativ abzuschätzen. Ermittelt werden die Wertschöpfungs- und Beschäftigungswirkungen für die Kölner Region. Darüber hinaus wird eine qualitative Einordnung der Wasser- und der Schienenverkehrsanbindung als Standortfaktoren vorgenommen. Die Ergebnisse dieser Standortanalyse weisen die Bedeutung der Verkehrsanbindung durch die Kölner Häfen und durch den regionalen Schienengüterverkehr im Vergleich zu anderen Standortfaktoren für die Wirtschaft der Region aus. Zudem wird herausgearbeitet, wie die Leistungen der Kölner Häfen und des regionalen Schienengüterverkehrs beurteilt werden. Die Grundlage der Untersuchung liefert eine schriftliche Befragung unter den Kunden der HGK sowie Experteninterviews mit Vertretern ausgewählter Unternehmen. |